Internetkultur, Medienkompetenz, Online-Community, Instant-Messenger… In der ARD/ZDF-Onlinestudie 2009 wird berichtet, dass Online-Kommunikation und soziale Netzwerke bei den Jugendlichen hoch im Kurs stehen. 80% der 14- bis 19-Jährigen nutzen wöchentlich Messenger-Dienste.
Bequem vom heimischen PC aus wählt man einen den eigenen Bedürfnissen entsprechenden Dienst, lässt sich von einem Freund einladen und schon befindet man sich unter seinesgleichen. Ist man erst einmal drin, erreicht man durch das eigene Profil schnell Menschen die ähnlich „gestrickt“ sind, wie man selbst. Freundschaften werden geknüpft und gepflegt; Wissen, Informationen und Erfahrungen können ausgetauscht und geteilt, Nachrichten gesandt und empfangen werden; spezielle Ereignisse lassen sich gruppenintern organisieren und verbreiten – eine multifunktionale Plattform.
Der stark partizipative Charakter von Web 2.0 birgt aber eine Menge Risiken, deren die User sich bewusst sein sollten. Neben dem Schutz der Persönlichkeit spielen zunehmend urheberrechtliche und moralische Fragen eine bedeutende Rolle. Was ist erlaubt und was nicht? Sind Freunde wirklich Freunde? Wie schütze ich mich vor Angriffen von außen? Helfen kann hier nur die Vermittlung von Medienkompetenz im Sinne einer umfangreichen Aufklärung.